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    Bürgerinitiative Poppelsdorfer Allee gegen eine Methadonpraxis von Dr. Lichtermann

    By Redaktion | März 2, 2010

    Mit überwältigender Mehrheit wurde auf dem 1. Treffen der Bürgerinitiative “Rettet die Poppelsdorfer Allee” ein Bürgerantrag an die Stadt auf den Weg gebracht, der die Verhinderung der Methadon-Praxis in der Poppelsdorfer Allee neben dem Waldorf-Kindergarten zum Ziel hat. Gleichzeitig wird die Stadt gebeten, eine geeignete Stelle zu suchen, damit diesen Menschen geholfen werden kann.

    Begründung:

    Auf dem Treffen, das in den Räumen des Deutschen Roten Kreuzes stattfand, fand unter der Leitung von Notar Kleppi ein reger Meinungsaustausch statt. Herr Dr. Lichtermann, der die Methadonpraxis bei der Stadt beanstragt hat (100 Patienten pro Tag), war ebenfalls anwesend und hat seine Position ausführlich dargelegen können. Er sieht KEINERLEI Gefahren, die von dem Betrieb in der Poppelsdorfer Allee ausgehen. Auch sagt er, dass von seinen Patienten keine Spritzen genutzt werden. Rhetorisch sehr geschickt verglich er seine Behandlung mit der Behandlung eines Patienten, der zu hohen Blutdruck hat. Prof. Dr. Klemens Dieckhöfer verwies als Mediziner und Fachmann zu Recht auf den wissenschaftlich längst bewiesenen Beikonsum, der vielfall auftritt. Dies wurde von Herrn Dr. Lichermann bestritten. Angeblich sind alle seine Patienten integriert und völlig unproblematisch.
    Darauf angesprochen, dass der Generalanzeiger über herumliegende Spritzen in der Cassiusbastei berichtet hat, antwortete er, dies sei unbewiesen und eben der Generalanzeiger. Unbestritten ist jedoch, dass Herr Dr. Lichtermann im Gegensatz zu anderen Einrichtungen schon oft für Ärger gesorgt hat.

    Auch sein eigener Patient widerlegte ihn, indem er öffentlich darauf hinwies, dass es bei Herrn Dr. Lichtermann durchaus schwarze Schafe gebe. In einem Gespräch nach der öffentlichen Sitzung sagte er, dass vieles von dem, was Herr Dr. Lichtermann sagt, nicht zutrifft. Von den Parteien waren Vertreter der CDU (Hr. Weskamp und Hr. van Dorp) anwesend. Ebenso vertreten waren die FDP mit Herrn Hümmrich sowie die Grünen mit Herrn Dr. Jobst. Bezeichnenderweise fehlte die SPD. Während CDU und FDP die Bürgerinitiative unterstützen, ist Herr Dr. Jobst – Kollege von Herrn Lichtermann – anderer Meinung. Eine Ansiedlung in der Poppelsdorfer Alle wäre unproblematisch, alles andere Stimmungmache und Polemik. Kein Wort über die wirkliche Gefährdung, kein Wort über Beikonsum und kein Wort über die möglichen Spritzen auf der Poppelsdorfer Allee.

    Herr Kleppi hat Herrn Dr. Lichtermann schließlich gefragt, ob er einen anderen Standort – z. B. in einem Krankenhaus – annehmen würde. “Nein, schließlich habe ich hier schon investiert” (und zwar vermutlich über 1 Mio Euro zzgl. Umbau). Obwohl alle seine Klienten völlig unproblematisch sind, ließ sich Herr Dr. Lichtermann nicht auf den Vorschlag einer Vetragsstrafe ein.

    Herr Dr. Lichtermann gab Fakten von sich, die nach jetzigem Stand der Forschung wissenschaftlich nicht haltbar sind. Ohne jegliches Entgegenkommen, jedoch mit viel rhetorischem Geschick versuchte er die Menschen einzuwickeln, was jedoch dank der kundigen Bürger gründlich misslang.

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