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Sprachentwicklung: Wie aus Gebrabbel Sätze werden PDF Drucken E-Mail

Sprachentwicklung: Wie aus Gebrabbel Sätze werdenMeist beginnt alles mit einen undeutlichen „Ma-ma“. Zumindest ist „Mama“ in vielen Fällen das erste Wort, was Babys von sich geben. Danach geschieht ein kleines Wunder: Die Kleinen lernen ihre Muttersprache fast von ganz allein. Von Geburt an sind bei gesunden Kindern alle Vorraussetzungen für die Sprachentwicklung gegeben. Zudem ist die Bereitschaft, eine Beziehung mit jenen, die es umsorgen, einzugehen und sich mit ihnen zu verständigen und ihre Sprache zu lernen, da.

Etwa ab dem sechsten Monat fängt der Säugling an zu lallen und erste Silben zu bilden. Doch die eigentliche Kommunikation findet über Mimik und Gestik statt. Babys, die taub geboren worden sind, verstummen dagegen in der Regel zwischen dem fünften und sechsten Monat. Dann sollte unbedingt und unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden!

Ab dem zwölften Monat reagiert das Kind auf seinen Namen und versteht bereits einfache Aufträge. Es spricht seine ersten Wörter wie „Mama“ und „Papa“ und bildet immer neue Laute. Das Baby spielt mit seinen Sprachfähigkeiten und entwickelt sprachliches Wissen, indem es Geräusche mit Erlebtem verbindet. Ihr Kind lernt nun auch, Kontakt zu seiner Umwelt aufzunehmen. Bei der Kontaktaufnahme bedient es sich sowohl verbaler als auch nonverbaler Mittel: So zieht es die Eltern an der Kleidung, wenn es Aufmerksamkeit will oder ruft nach ihnen. Bei jedem Kind verläuft die Entwicklung unterschiedlich schnell, doch wenn Ihr Kind keinen Kontakt aufnimmt oder ihn gar verweigert, ist ein Kinderarzt aufzusuchen!



Ab dem 18. Monat sind Kleinkinder imstande, einfache Dinge wie „Ball“ oder „Puppe“ zu benennen. Sie lernen jetzt ständig neue Laute und Worte hinzu. Die Kinder sind jetzt auch in der Lage, einfache Sätze zu verstehen. Um sie zu fördern, sollten Eltern nun nicht mehr in Babysprache, sondern in einfachen, aber ganzen Sätzen mit ihren Kindern sprechen. Den Spracherwerb fördern Kinderlieder und das Vorlesen aus altersgerechten Büchern.

Seinen eigenen Namen sagen kann das Kind normalerweise ab dem 24. Monat. Außerdem sprudeln die ersten Sätze aus ihm heraus. Bei Fehlern sollten Eltern ihre Kinder verbessern, dies aber beiläufig machen, um sie nicht zu verunsichern und ihnen den Spaß am Sprechen lernen nicht zu nehmen. Wenn der Wortschatz des Kindes in seinem zweiten Lebensjahr über „Mama“, „Papa“ und wenige, unverständliche Worte kaum hinausgeht, sollte ein Logopäde zu Rate gezogen werden. Das gilt auch, wenn das Kind keine Zweiwortsätze bilden kann.



Mit dem 36. Monat, dem dritten Lebensjahr, sind Kinder in der Lage, richtige Sätze zu bilden und kleine, einfache Geschichten zu verstehen. Nun fangen die Kleinen auch an, Fragen zu stellen. Spätestens jetzt ist es höchste Zeit, den Babyschnuller abzulegen. Man kann Kinder nun auch ermuntern, aufmerksam zuzuhören. Testen Sie als Eltern, wie die Sprache Ihres Kindes auf Außenstehende wirkt! Eltern haben sich schnell an die Sprache ihrer Kinder gewöhnt und verstehen sie. Spricht Ihr Kind aber für Fremde unverständlich, sollten Sie zu einem Logopäden gehen! Das gleiche gilt auch, wenn Ihr Nachwuchs keine Sätze bauen kann.

Mit dem vierten Lebensjahr, dem 48. Monat, sind Kinder normalerweise in der Lage, grammatikalisch richtige Sätze zu bilden. Nun heißt es, die Sprachentwicklung weiter zu fördern. Das geschieht an Besten durch Vorlesen und dem Erzählen von Geschichten. Ermuntern Sie ihr Kind, auch selbst viel zu erzählen und zu reden. So bekommt es immer neue Eindrücke und Anregungen, die ihm helfen, den Wortschatz weiter aufzubauen!
DS
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